24.06.2022: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz – Was will der Gesetzgeber und was muss gemacht werden?
XTRASEMINAR RECHT in Düsseldorf

Aufgrund des hohen Interesses bietet das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e. V. (BWNRW) erneut die Sonderveranstaltung "Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz – Was will der Gesetzgeber und was muss gemacht werden?" am 24. Juni 2022 in Düsseldorf an, die über die wesentlichen Inhalte des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) informieren wird. Der Referent Dr. Jan Tibor Lelley, LL.M., geht dabei auf die wichtigsten Anforderungen des LkSG wie Grundsatzerklärung, Risikomanagement und -analyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen, Beschwerdeverfahren, Dokumentations – und Berichtspflichten sowie die zu treffenden Maßnahmen für die Umsetzung ein. Die spezielle strafrechtliche Prävention in diesem Zusammenhang behandelt Dr. Tobias Eggers.

Das LkSG wird am 1. Januar 2023 in Kraft treten. Alle Unternehmen mit mehr als 3.000 Arbeitnehmern, die ihre Hauptverwaltung, ihren Verwaltungs- oder Satzungsitz oder eine Zweigniederlassung in Deutschland haben, müssen bis dahin ihre Lieferketten auf Verletzungen von grundlegenden Menschenrechts- und Umweltstandards prüfen und diese verhindern. Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden fallen ab 2024 unter das LkSG. Kleinere Unternehmen können als Teil einer Lieferkette wiederum auch von den Sorgfaltspflichten ihrer Kunden betroffen sein.

Das Seminar richtet sich an Mitglieder von Vorständen und Geschäftsführung, Fach und Führungskräfte aus Bereichen wie Einkauf, Produktion, Lieferantenmanagement, Logistik, Qualitätsmanagement, Compliance, Personal, Recht, Organisation sowie Interessierte, die ebenfalls vom LkSG tangiert werden. Es findet im  Haus „unternehmer nrw“ in Düsseldorf von 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr statt. Die Seminargebühr beträgt 425,- € pro Person inkl. Tagungsverpflegung und Unterlagen (Anmeldeschluss: 03.06.2022).